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Kosmetik & Perücken

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Das antike Ägypten - 4.000 v. Chr.

Die Geschichte der PerückeMan glaubt es kaum: Schon im alten Ägypten haben menschen ihre Haare mit Kämmen, Messern aber auch schon mit Haarnadeln bearbeitet. Das belegen heute noch Gräberfunde aus deiser vorchristlichen Zeit. Ab etwa 3000 vor Chr. dann sind dier ersten Perücken nachweisbar, die zu besonderen festlichen Anlässen getragen worden. Auch gefärbt wurden die Haare bereits - und zwar mit den heute noch beliebten Farbtönen wie blau oder rot. Besonders edel ging es zu, wenn sich Goldstaub in die Haare gerieben wurde, denn der helle Farbton oder blond war bei den Ägyptern ebenso beliebt wie heute bei uns.(1) Warum blond? Es war der Farbton der Götter.

Das antike Griechenland - 1.500 v. Chr.

Die Geschichte der Perücke Der Gebrauch fremder Haare zur Bedeckung des Kopfes kam schon im Altertum vor und zwar weniger, um das natürliche Haar, falls es geschwunden, zu ersetzen, sondern zum Schmucke. Könige und Krieger setzten sich Perücken auf, um ehrfurchtgebietender oder furchterregender zu erscheinen.(2) Haare ausser auf dem Kopf zu tragen galt bei den alten Griechen als sehr unschön. Auf dem Kopf jedoch ging es anfangs schlicht, später dann jedoch luxuriös und grazil zu. Sehr gerne trug man eine Pracht aus vielen kleinen Locken, für deren Pflege man viel Zeit in Kauf nahm. Perücken warn weit verbreitet und galten vor allem als Statussymbol, weniger als Haarersatz. Könige und Adlige trugen kunstvolle Perücken - bevorzugte Farbe war auch hier blond, die man durch Färben mittels Safran zu erreichen trachtete. Um die grazilen Locken in Form zu bringen, nutze man einen Vorläufer des Lockensdtabes, der erhitzt werden konnte und in die Haare eingebracht wurde.

Das Römische Reich - 500 v. Chr.

Die Geschichte der Perücke In den zeiten der Republik mochten es die Römer erst schlicht und elegant. Natürliches Haar war angesagt, dass nur hier und da von etwas Zusatz ergänzt wurde. Auffälliger ging es nur im Rotlicht-Millieu zu, so dass aufwendige Frisuren anfangs abschätzig betrachtet wurden. Später jedoch zu Zeiten des Kaisertums wuchs der Wohlstand der Römer und damit auch die Pracht der Frisuren. Aufwendig gestecktes Haar wurde modern und das was man bei Hofe trug, wurde vielerorten nachgeahmt. Auch wurde gern und kräftig zur Parfümflasche gegriffen, wobei es nicht teuer genug zugehen konnte. Erlesene Duftstoffe gelangten zum Einsatz, die einen weiten Weg aus den römischen Provinzen hinter sich hatten. Die beliebteste Haarfarbe war wiederum blond - die Farbe der Gottheiten und der faszinierende Farbton germanischer Haare. In Rom tauchten auch erstmals Perückenhalter auf. Dazu liess man sich extra Statuen aus Marmor anfertigen, die die künstliche Haarpracht in Form halten sollten.

Mittelalter

Die Geschichte der Perücke Mit dem Ende des Römischen Reiches kam auch das Ende der Perücke - vorerst. Im frühen Mittelalter war wieder das offenen Haar ohne viel Pomp angesagt. Zur Zierde trug man Zöpfe oder farbige Bänder aus Stoff. Bei den Männern galt - kurz und einfach. Später im hohen Mittelalter trugen nur noch unverheiratetet Frauen ihr Haar offen, sobald man "unter der haube" war, verschwand auch das Haar unter einer ebensolchen. Perücken waren hier nicht nötig. Erst mit Anbruch des Barock kehrte die Haarkunst zurück. Perücken kamen wieder in Mode und in Paris bidlete sich 1656 die erste Innung für Perückenmacher. Damit wurde Frankreich ab sofort zum "Mutterland" der Perücken. Hier tauchte auch der neue Name der Haarpracht auf - perruque. Das französische Wort ist eine Ableitung aus dem Latein von "pilus", was nichts anderes als Haar bedeutet. Im späten Mittelalter und der Renaissance wurden die Frisuren mit der spanischen Tracht immer raffinierter. Hochgesteckte Frisuren waren modern, denen man sich manchmal schon mittels eines Haar verborgener Drahtgestell zu atemberaubender Form verhalf.

Barock

Die Geschichte der Perücke Mit der Rückkehr der Perücke vollzog sich auch deren Wandel. Bisher waren diese kunstvollen Haarersatzstücke vor allem zur Zierde und Ergänzung der natürlichen Schönheit genutzt wurden. Nun koppelten sich aber die Perücken komplett von der Natürlichkeit ab und wurden zu einem eigenen Stil. Um 1700 kamen die weiß gepuderten Perücken mit meist waagerecht angeordneten Locken auf. Hergestellt wurden sie vorwiegend aus Ross- oder Ziegenhaar sowie Hanf und Flachs. Unter der Wolle waren häufig Gestelle versteckt, die die Monstren aus Haar in Form halten mussten. So ließ sich der französische König Ludwig der 13. eine Lockenperücke anfertigen, um die Anfänge seiner Kahlheit zu überdecken. Perücken waren zu jener Zeit vor allem Sache der Oberschicht oder der Staatsbeamten. Daher erhob man in Deutschland auch eine Perückensteuer, um die Klassen dergestalt getrennt zu halten. Sogenannte Allongeperücken (Staatsperücken) kamen in Mode, später gefolgt von den Knotenperücken (Karreperücken). Bei letzterer wurden die künstlichen Haare auf der Rückseite zu einem strengen Zopf verflochten und umwickelt.

19. Jahrhundert

Die Geschichte der Perücke Mit Napoleon kam anfangs die Rückbesinnung auf die natürliche Schönheit der Haare, die jedoch bald von Locken und Pomade abgelöst wurde - und das übrigens bei Männern und Frauen. Stilistisch war man wieder in der Antike angelangt und die griechischen Frisuren standen wieder hoch im Wert. Und die Dauerwelle kam in Mode. Sie ermöglichte es, das Haar dauerhaft umzuformen. Die verschiedenen Arten von Dauerwellen- Wicklern oder Dauerwellenapparaten waren jedoch umständlich zu handhaben, unbequem und unangenehm. Ebenso verhielt es sich mit dem Ondulieren, dass 1872 erfunden wurde. Die Haare wurden über ein heißes Eisen gezogen, wodurch eine Welle entstand.

20. Jahrhundert

Die Geschichte der Perücke In den zwanziger jahren des letzten Jahrhunderts eroberten Pagenkopf, Bubischnitt und ausgefallene Perücken wieder den Markt und beherrschen diesen seitdem ungebrochen. Neben mdizinischen Gesichtspunkten steht heute vor allem die Mode im Vodergrund - was sich aber jkeinesfalls gegenseitig ausschliessen muss. Heute sind Perücken und Haarteile wieder riesig im kommen. Doch im Gegensatz zu den historischen Perücken sind die von heute sehr leicht, und haben eine sehr gut Qualität.

 

Quelle: (1) http://www.uni-saarland.de/fak5/ronald/haare/geschichte_der_frisur.html, (2) http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=112684
Bildnachweis: (1) Tscherno unter CC-Lizenz Namensnennung, (2) Ellinas Linz - ebenso, (3) freeparking - ebenso, (4) SantMB unter CC-Lizenz Namensnennung Share alike, (7) Diek Schäfer unter CC-Lizenz Namensnennung


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